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2. Integrationskonferenz
 
Integration fordert alle Beteiligten
 
Ein grosser Teil der in Liechtenstein lebenden Ausländer fühlt sich hierzulande sehr wohl. Dies hat eine Studie ergeben, welche eine der Grundlagen für die Diskussionen an der Integrationskonferenz im März 2012 darstellte. Die bereits zum zweiten Mal vom Ausländer- und Passamt organisierte Konferenz machte aber auch deutlich, dass sich viele Migranten ausschliesslich in ihrer eigenen Herkunftsgruppe bewegen. Dies berge sowohl Chancen als auch Risiken, betonte Wilfried Marxer, Direktor des Liechtenstein-Instituts und federführend für die genannte Studie verantwortlich.
 
Als Chance sahen die Teilnehmer die Bewahrung der eigenen Kultur, welche wiederum bei einer gelungenen Integration die Liechtensteiner Gesellschaft bereichern könne. „In der Vielfalt der Kulturen liegt ein grosses Potenzial. Daher gilt es, die Chance der Integration zu nutzen“, sagte Innenminister Hugo Quaderer im Rahmen der Integrationskonferenz. „Dazu muss Liechtenstein seine Willkommenskultur weiter verbessern.“
 
Die Grundlagen dafür sind auf jeden Fall vorhanden. So gibt es bereits heute zahlreiche Projekte und Förderprogramme für Menschen mit Migrationshintergrund; sei es im Bereich des Spracherwerbs – des Schlüssels zu einer gelungenen Integration also –, im Zurechtkommen im Liechtensteiner Alltagsleben oder in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wichtig sei nun, so der Grundtenor der Integrationskonferenz, dass diese Angebote auch genutzt werden. „Um dieses Ziel zu erreichen und damit Integration gelingen kann, sind alle Beteiligten gefragt“, so Regierungsrat Quaderer abschliessend. Und darin stimmten ihm auch alle Teilnehmer – Liechtensteiner wie Ausländer – zu. 
 
Informationen
 
Ausländer- und Passamt, 9490 Vaduz, Tel. + 423 236 61 41 - info@integration.li