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Gesundheit

 

Wenn wir Liechtenstein in Verhältnis setzen mit der untersuchten Situation in der Schweiz (vgl. nationale Gesundheitsbefragung 2002, CH) und im zentralen EU-Europa, dann leiden 15% der Bevölkerung unter leichten depressiven Symptomen (≈ 5‘300 Menschen im Land); 3% der Bevölkerung leiden unter mittleren bis starken oder gravierenden Symptomen (≈ 1‘100 Menschen im Land), also an einer behandlungsbedürftigen Depression.

Mit der Gründung des Liechtensteiner Bündnis gegen Depression im Oktober 2011 und den Aktionsprogrammen soll die Diagnose und Behandlung depressiv erkrankter Menschen in Liechtenstein verbessert werden, eine Veränderung des Bewusstseins in der Öffentlichkeit und Fachwelt gegenüber dieser häufigen und ernsthaften Erkrankung - somit auch eine Entstigmatisierung Betroffener -, als auch eine Vermeidung von Suiziden und Suizidversuchen erreicht werden.

Das Liechtensteiner Bündnis ist Teil einer europäischen Initiative gegen Depression. Mit ähnlichen Materialien, einer gemeinsamen Corporate Identity und einer gemeinsamen Methodik arbeiten alle 19 Partnerländer an der Verbesserung der Situation depressiv Erkrankter und deren Angehöriger. In allen mitwirkenden EU-Ländern ist derzeit eine weitere regionale Ausweitung gewünscht und geplant.

 

 

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