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Aktuelles
[18.02.2013]

Volkszählung 2010: Erster Band ist erschienen

Volkszählung 2010
 
Die Volkszählung ist die wichtigste statistische Erhebung in Liechtenstein. Zweck der Volkszählung ist es, ein Gesamtbild der Bevölkerung Liechtensteins zu geben. Für Landtag, Regierung und Gemeinden ist die Volkszählung eine wichtige Informationsgrundlage, um sachlich fundierte Entscheidungen zu treffen.
 
Hauptpublikation in fünf Bänden
Die Hauptergebnisse der Volkszählung 2010 werden im Lauf des ersten Halbjahrs 2013 in fünf Bänden publiziert. Sie umfassen die folgenden Themen:
 
Bevölkerungsstruktur 
Arbeit und Ausbildung 
Verkehr 
Haushalte und Familien 
Gebäude und Wohnungen
 
Derzeit liegt der erste Band der Hauptpublikation vor. Er umfasst die Themen Staatsangehörigkeit, Religionszugehörigkeit, Sprachen, Migration und Elternschaft. Er kann von der Homepage des Amts für Statistik herunter geladen werden. 
 

Der Bericht „Zahlen und Fakten zur Menschenrechtssituation in Liechtenstein“ wird jährlich überarbeitet und aktualisiert und umfasst statistische Grundlagen zu mehr als 90 menschenrechtsrelevanten Themen. Es werden langjährige Entwicklungen aufgezeigt, da die Daten in einigen Bereichen mehrere Jahrzehnte zurückreichen. Dadurch vermittelt der Bericht grundlegende Informationen für die Einschätzung und die langfristige Beobachtung der Menschenrechtssituation in Liechtenstein. Er bietet aber auch die Grundlage für die Einleitung von allenfalls notwendigen Massnahmen.
 
Dr. Aurelia Frick schreibt im Vorwort: "Zu einem glaubhaften aussenpolitischen Einsatz Liechtensteins für die Menschenrechte gehört auch der kriti-sche Blick auf die eigene, nationale Menschenrechtssituation. Die Menschenrechte in Liechtenstein sind gut geschützt, das bestätigen die Berichte der verschiedenen Überwachungsgremien der UNO und des Europarats. Doch auch wir müssen uns entsprechend dem diesjährigen Motto des Internationalen Tags der Menschenrech-te fragen, wie „inklusiv“ die liechtensteinische Gesellschaft ist. Lassen wir alle Menschen gleichberechtigt dar-an teilhaben? Haben alle Menschen die gleichen Chancen auf Bildung, Arbeit, Gesundheit?
Der jährliche Bericht zu menschenrechtsrelevanten Zahlen und Fakten dient dazu, sensible Bereiche aufzuspü-ren und zu verfolgen. Er dokumentiert getroffene Massnahmen und ihre Wirkungen über die Jahre hinweg. Gleichzeitig zeigt der Bericht auf, dass eine breite Palette an Themen für die Wahrnehmung der Menschen-rechte relevant ist. Er liefert Informationen zu Themen wie Bildung, Erwerbstätigkeit, Soziale Lage, Gesundheit, Religion, Integration, Politik, Justiz etc. Dabei wird klar: Menschenrechte sind keine abstrakten Konzepte inter-nationaler Gremien. Menschenrechte sind im unmittelbaren Interesse von uns allen. Menschenrechte gehen uns alle an."


[31.10.2012]

Fest der Kulturen 2012

Auch dieses Jahr fand das traditionelle Fest der Kulturen im Gasometer in Triesen statt. Dazu hat der Dachverband der Ausländervereinigung, welcher aktiv mitarbeitet, eine kleine Fotogalerie zur Verfügung gestellt. 


[28.09.2012]

50 Jahre Italienische Mission in Liechtenstein

Der "Italienerpfarrer" Don Egidio leitet seit 1999 die Missione Cattolica, die letztes Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiern konnte. Zu diesem festlichen Anlass verfasst Don Egidio eine Festschrift, welche die Arbeit der Mission in unserer Region Revue passieren lässt. Für die italienischen Migranten war und ist die Mission ein wichtiger Ort seelsorgerischer Fürsorge und sozialer Treffpunkt. Die Mission ist aber auch eine wichtige Schnittstelle zur liechtensteinischen Bevölkerung. 
 
50 Anni di missione. Al servizio della fede e degli emigrati, 1961-2012. Cronistoria della MCLI di Schan / Buchs / Mels / Marbach / nel Liechtenstein / Werdenberg / Sarganserland / Rheintal. A cury di Tindaro Gatani e Egidio Todeschini. Missione Cattolica Italiana, Schaan, 2012. 
Erhältich bei der Missione Cattolica, T 232 2922, M mcischaan@gmx.net, www.donegidio.com


[24.09.2012]

Neue Veranstaltungsreihe zur Integration im TaK

Am 2. Oktober findet die erste BuntLounge statt, eine Veranstaltungsreihe des Theater in Kirchplatz in Kooperation mit dem Ausländer- und Passamt. Unter der Leitung von Sebastian Frommelt werden einzelne Aspekte des Zusammenlebens in Liechtensteins beleuchtet. Im Zentrum steht die Vielfalt (Bunt), über die wir in ungezwungenem Rahmen (Lounge) diskutieren, Neues erfahren, nachdenken, lachen wollen. 
 
Migration steht im Focus der ersten BuntLounge. Migration – auswandern, einwandern. Gäste sind Alt-Regierungsrat Hansjörg Frick, Liechtensteiner, der die Hälfte des Jahres in Texas lebt. Gabi Hummel, eine junge Liechtensteinerin wird über die amüsante Migrationsgeschichte ihrer Vorfahren erzählen. Geplant sind weitere Überraschungen. Die erste BuntLounge klingt bei griechischen Leckerbissen gemütlich aus. mehr  >
 


[01.08.2012]

Interkulturelle Radiosendung

B5 aktuell, ein Radiosender des Bayerischen Rundfunks bringt jeden Sonntag um 13.05 DAS INTERKULTURELLE MAGAZIN . Die Sendungen sind auch als Podcast zum Herunterladen oder Nachhören bereitgestellt. 


[13.07.2012]

Portugiesischer Trachtenverein neu gegründet

Der neue Verein in prachtvollem Gewand
Der neue Verein in prachtvollem Gewand
Sie möchten mehr darüber erfahren? Sie möchten selber mit dabei sein? Wenden Sie sich doch an Manuel Pereira, den Präsidenten.      

Das Beispiel für eine gute Praxis, die wir zum Nachahmen empfehlen, kommt heute von der Firma FRICKBAU. Die Geschäftsleituing ermutigt Ihre Arbeiter aktiv, an Sprachkurse teilzunehmen. Das erleichtert nicht nur die klare Kommunikation auf der Baustelle, sondern erleichtert auch die Integration der Mitarbeiter aus 10 Ländern. 


[19.06.2012]

Vortrag von Rebekka Ehret über Diversity

Dr. Rebekka Ehret, Ethnologin aus Basel und Dozentin an der Hochschule Luzern war am 14. Juni Gast in der Vortragsreihe "Liechtenstein - Stärke durch Vielfalt" und referierte über Hintergründe, Grundlagen und Möglichkeiten von Diversity und Diversity-Management. 
 

Zum ersten Mal ist der liechtensteinische Integrationskalender in eigener Produktion entstanden. Er enthält nicht nur die wichtigsten religiösen Feiertage aus anderen Religionen und Bekenntnissen, sondern auch alle liechtensteinischen Feiertage und Schulferien. Die Kalender können am Schalter des Ausländer- und Passamtes abgeholt oder bestellt werden (Telefon 236 6141 oder  Mail an info@integration.li)

Die ersten Ergebnisse der Volkszählung 2010 liegen vor. Sie geben einen Einblick in die Informationsfülle dieser wichtigsten statistischen Erhebung Liechtensteins. Die ausführlichen definitiven Ergebnisse werden im Lauf des 1. Halbjahrs 2013 veröffentlicht.
 

Als Titel der Studie wird eine Frage angetönt: „Niederschwellig“ integriert, ist das möglich?
Etwas differenzierter betrachtet können dazu zwei Fragen diskutiert werden. Bei der einen geht es um die Frage der Zielerreichung der untersuchten Angebote, bei der anderen um die Rolle des Aspektes „Niederschwelligkeit“. Die zwei Fragen lauten:  Erreichen die untersuchten Angebote das Ziel, die beteiligten Personen in ihrem Integrationsprozess zu unterstützen und ihre Sozialintegration voranzutreiben?  Welche Rolle spielt der Aspekt der „Niederschwelligkeit“ in Bezug auf die Erreichung der Zielgruppe und die Wirksamkeit der Angebote?
Die vorliegende Untersuchung zeigt, dass die erste Frage mit einem „jein“ beantwortet werden kann: Die Antwort „Ja“ ist angebracht, weil die beiden untersuchten Angebote die sprachlichen Kenntnisse der Teilnehmenden fördern bzw. erhalten, die „kulturelle Integration“ und am Rande auch soziale Integration verbessern, indem durch den Deutschkurs bzw. das Café International sich die Teilnehmenden vermehrt getrauen, Kontakte beispielsweise mit Nachbarinnen und Nachbarn zu knüpfen. Die Antwort „Nein“ ist angebracht, weil die Sprach- und Integrationsangebote konzeptionell zusammen gedacht werden müssen, damit für Teilnehmende ein optimaler Lern- und Integrationserfolg zustande kommt. Diese Verknüpfung wird zur Zeit noch zu wenig vorgenommen. Die zweite Frage kann mit einem „Ja“ beantwortet werden: Niederschwelligkeit spielt eine zentrale Rolle in Bezug auf die Erreichung der Zielgruppe und die Wirksamkeit der Angebote. Kostenlosigkeit/ Kostengünstigkeit, lokale Verankerung, Teilnehmerorientierung und zusätzliche Angebote (z.B. Kinderhüeti) erlauben es zahlreichen Teilnehmenden, überhaupt einen Deutschkurs bzw. das Angebot
des Café International in Anspruch zu nehmen. Niederschwelligkeit führt demnach dazu, dass eine durch andere Angebote schwer zu erreichende Zielgruppe überhaupt erreicht wird. Insbesondere bei „schulungewohnten“ Teilnehmenden und Personen mit eher tiefem Bildungshintergrund zeigen die niederschwelligen Deutschkurse ihre Wirkungen, da jeweils individuell auf die einzelnen Personen eingegangen wird und sich der Kurs eher am sprachlichen Austausch und weniger an Grammatikinhalten orientiert. Viele dieser schulungewohnten Personen sind in regulären Deutschkursen gescheitert und erleben nun – zum ersten Mal überhaupt – Fortschritte durch die besondere Anlage der niederschwelligen Deutschkurse. Nicht untersucht hat die vorliegende Studie die Langzeitwirkungen der Angebote sowie das Zusammenspiel
verschiedener Integrationsangebote in Bezug auf Wirkungen. Dies wäre sicher ein interessanter Gegenstand für weiter führende Forschungsprojekte.

 
Wenn wir Liechtenstein in Verhältnis setzen mit der untersuchten Situation in der Schweiz(vgl. nationale Gesundheitsbefragung 2002, CH) und im zentralen EU-Europa, dann leiden 15% der Bevölkerung unter leichten depressiven Symptomen (≈ 5‘300 Menschen im Land); 3% der Bevölkerung leiden unter mittleren bis starken oder gravierenden Symptomen (≈ 1‘100 Menschen im Land), also an einer behandlungsbedürftigen Depression.

Mit der Gründung des Liechtensteiner Bündnis gegen Depression im Oktober 2011 und den geplanten Aktionsprogrammen soll die Diagnose und Behandlung depressiv erkrankter Menschen in Liechtenstein verbessert werden, eine Veränderung des Bewusstseins in der Öffentlichkeit und Fachwelt gegenüber dieser häufigen und ernsthaften Erkrankung - somit auch eine Entstigmatisierung Betroffener -, als auch eine Vermeidung von Suiziden und Suizidversuchen erreicht werden.

Das Liechtensteiner Bündnis ist Teil einer europäischen Initiative gegen Depression. Mit ähnlichen Materialien, einer gemeinsamen Corporate Identity und einer gemeinsamen Methodik arbeiten alle 19 Partnerländer an der Verbesserung der Situation depressiv Erkrankter und deren Angehöriger. In allen mitwirkenden EU-Ländern ist derzeit eine weitere regionale Ausweitung gewünscht und geplant.


Rund ein Drittel der Wohnbevölkerung in der Schweiz hat einen Migrationshintergrund. Wiederum ein Drittel dieser Personen besitzt die Schweizer Staatsangehörigkeit. 
 
Menschen mit einem Migrationshintergrund tragen ein erhöhtes Armutsrisiko. In der Sozialhilfe liegt ihr Anteil bei fast 50 Prozent. Ihre Lebenssituationen werden massgeblich beeinflusst durch den Aufenthaltsstatus, die Aufenthaltsdauer, die geographische und soziale Herkunft sowie den beruflichen und kulturellen Hintergrund. 
 
Die Sozialhilfe unterscheidet in ihren Leistungen nicht zwischen ausländischen und inländischen Klientinnen und Klienten. Da sich aber in der konkreten Arbeit besondere rechtliche, politische und soziale Fragen stellen, drängt sich eine sorgfältige Analyse auf. 
 

Der gesellschaftliche Zusammenhalt stand auf den diesjährigen Nürnberger Tagen für Integration auf dem Prüfstand. In mehreren Workshops diskutierten Experten das Thema im Hinblick auf Aspekte einer erfolgreichen Integration von Zuwanderern und welche Bedeutung und Funktion dabei auch der Aufnahmegesellschaft zukommt. Die Ergebnisse der Workshops sowie weitere Berichte stehen Ihnen nunmehr online in unserem Themendossier zu den Nürnberger Tagen für Integration zur Verfügung
 

Integration ist eine strategische Herausforderung für das Land Liechtenstein. Ziel der Integration ist das Zusammenleben der liechtensteinischen und ausländischen Bevölkerung auf der Grundlage verfassungsmässgier Werte wie gegenseitige Achtung und Toleranz. Im Dezember 2010 hat die Regierung mit dem Titel "Liechtenstein - Stärke durch Vielfalt" das Integrationskonzept und den Massnahmenplan 2011 bis 2013 verabschiedet. Damit liegen für die Integrationsaktivitäten nun verbindliche Rahmenbedingungen vor.

Gründe für Migration gibt es viele. Die Zuwanderung seit den späten 50er-Jahren hält an. Das Migrations-Audio-Archiv ist eine faszinierende Quelle erzählter Migrationsgeschichte. Mittlerweile mehr als 120 – einhundertundzwanzig – Frauen und Männer unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft erzählen ihre Geschichte: Wie und warum sie nach Deutschland gekommen sind, wie sie empfangen und aufgenommen wurden – und wie sie sich zurechtfanden und -finden.

Sie erzählen damit auch immer ein Stück Geschichte der Bundesrepublik Deutschland; Geschichte, Migrationsgeschichte, Sozialgeschichte, Alltags- und Kulturgeschichte; subjektiv, persönlich, authentisch – ununterbrochen sowie tontechnisch, dramaturgisch und erzählerisch in bester Hörfunkqualität.

Die Erzählenden haben ihre Länder aus den verschiedensten Gründen verlassen. Sie erzählen über die Ursachen und Motive ihrer Emigration oder Flucht –wirtschaftliche, politische und persönliche. Welche Vorstellungen von Deutschland hatten sie, was waren ihre ersten Eindrücke, wo gingen die Kinder zur Schule, welche Arbeiten haben sie verrichtet, wo haben sie gewohnt und ihre Lebensmittel eingekauft, wie war der Kontakt zu den Deutschen …?



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