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Integrationslexikon
Hier finden Sie ein kleines "Integrationslexikon". Auf leicht verständliche Art erklären wir wichtige und häufig gebrauchte Begriffe aus der Integration. Wenn Sie Begriffe gerne erklärt haben möchten, melden Sie sich doch einfach. Wir nehmen neue Wörter gerne in unser Lexikon auf.

Inhalt

1. 

2. 

5. 

14. 


1. A1
Sie verstehen vertraute, alltägliche Ausdrücke. Ganz einfache Sätze können Sie verstehen und selber verwenden. Sie können sich und andere vorstellen und anderen Menschen Fragen zu ihrer Person stellen. Sie können sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächpartner langsam und deutlich sprechen.

2. A2
Sie verstehen Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke zu Ihrer Person und Familie, Einkaufen, Arbeit, Behördenbesuche. Mit einfachen Mitteln können Sie die eigene Herkunft und Aufsbildung, die direkte Umgebung und Dinge in Zusammenhang mit wichtigen Bedürfnissen beschreiben.

3. Assimilation
Üblicherweise wird mit der Assimilation von Einwanderern die Annahme der Sprache (bei gleichzeitiger Aufgabe ihrer eigenen) und der Gebräuche ihres Aufnahmelandes verbunden. Assimilation steht im Gegensatz zu Integration.

4. Ausländergesetz (AuG)
Das Ausländergesetz ist seit dem 1. Januar 2009 in Kraft. Es regelt den Aufenthalt der Angehörigen von Drittstaaten. Es enthält unter anderem die Bestimmungen über die Verpflichtung, Deutsch zu lernen und eine Prüfung in Staatskunde zu bestehen.

5. B1
Sie verstehen die Hauptpunkte, wenn klare Standardsprache verwendet wird und es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Sie bewältigen die meisten Situationen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Sie können über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.

6. Diversität
Diversität heisst Vielfalt. In Liechtenstein leben Menschen aus über 100 Nationen - eine grosse Vielfalt an Sprachen und Kulturen. Gute Integrationspolitik wird versuchen, diese Vielfalt zum Nutzen aller zu gestalten. Das ist nicht immer einfach.

7. Diversity Management
Meist im Sinne von „soziale Vielfalt konstruktiv nutzen“ verwendet. Diversity Management toleriert nicht nur die individuelle Verschiedenheit der Mitarbeitenden, sondern hebt diese im Sinne einer positiven Wertschätzung besonders hervor. Die Ziele von Diversity Management sind es, eine produktive Gesamtatmosphäre im Unternehmen zu erreichen, soziale Diskriminierungen von Minderheiten zu verhindern und die Chancengleichheit zu verbessern.

8. Drittstaatsangehörige
Als Drittstaatsangehörige gelten alle Personen, die keine EWR- oder Schweizer Staatsbürgerschaft haben. Ihren Aufenthalt regelt das Ausländergesetz (AuG).

9. Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen GER

Der GER ist ein System, das (fremd-) sprachlich-kommunikative Kompetenzen beschreib- und messbar macht. So werden sprachliche Fähigkeiten transparent und vergleichbar - unabhängig vom Notensystem des einzelnen europäischen Landes. Grundlage des GER ist eine sechsstufige Skala. Jede Stufe ist mit genauen Angaben zu den jeweiligen Fertigkeiten (Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen) verbunden. Die Skala des GER reicht von A1 (erste Sprachversuche) bis C2 (beinahe muttersprachliches Niveau).


10. Integration

Integration ist ein langfristiger Prozess. Sein Ziel ist es, alle Menschen, die dauerhaft und rechtmässig in Liechtenstein leben in die Gesellschaft einzubeziehen. Zuwanderern soll eine umfassende und gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen ermöglicht werden. Sie stehen dafür in der Pflicht, Deutsch zu lernen sowie die Verfassung und die Gesetze zu kennen, zu respektieren und zu befolgen.


11. Integrationskonzept
Unter dem Titel "Liechtenstein - Stärke durch Vielfalt" wurde 2010 ein Integrationskonzept mit einem Massnahmenplan 2010 bis 2013 von  der Regierung verabschiedet.

12. interkulturelle Kompetenz
Interkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit, mit Menschen anderer Kulturkreise erfolgreich zu kommunizieren.

13. Mehrsprachigkeit
Die gelebte und geförderte Mehrsprachigkeit  ist Voraussetzung für interkulturellen Dialog, kulturelle Vielfalt und damit für ein gelungenes Zusammenwachsen Europas.
 

14. Migration
Immer mehr Menschen auf der ganzen Welt verlassen ihre Heimat, um ihren Lebensmittelpunkt an einen anderen Ort zu verlegen. Mehr als 150 Millionen Menschen weltweit leben als Migranten in einem Staat, der nicht ihre ursprüngliche Heimat ist.

15. niederschwellig

Ein Angebot wird als niederschwellig bezeichnet, wenn man sehr einfach und ohne Vorkenntnisse daran teilnehmen kann.


16. Prävention

Das Wort Prävention bezeichnet vorbeugende Massnahmen, die ein unerwünschtes Ereignis oder eine unerwünschte Entwicklung vermeiden sollen.

 
Bundeszentrale für politische
Bildung 
- eine der vielen zuverlässigen Informationsquellen im Internet.
Ausländer- und Passamt, 9490 Vaduz, Tel. + 423 236 61 41 - info@integration.li