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Deutsch als Zweitsprache DaZ

Deutsch als Zweitsprache

Der Deutschunterricht für Kinder nicht-deutscher Muttersprache wird mit dem Begriff „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) bezeichnet und ist eine besondere schulische Massnahme. Je nach Alter und sprachlicher Fähigkeit der Kinder nicht-deutscher Muttersprache kann eine bestimmte „DaZ-Massnahme“ angeboten werden:

  • Kinder im Alter zwischen fünf und sieben Jahren werden, unabhängig von ihren Sprachkenntnissen, direkt in den Kindergarten bzw. in die erste Klasse der Primarschule integriert. Sie erhalten dort Zusatzunterricht in Deutsch.
  • Kinder ab acht Jahren, welche sich bereits auf Deutsch verständigen können, werden ebenfalls direkt in die entsprechende Klasse integriert. Auch sie erhalten Zusatzunterricht in Deutsch.
  • Kinder ab acht Jahren, die noch kein Deutsch sprechen, werden in speziellen Intensivkursen auf den Schulalltag vorbereitet. Dieser dauert längstens ein Schuljahr. Dabei wird ein Augenmerk auf die schulische Leistungsfähigkeit gerichtet, damit die Kinder nach Abschluss des Kurses in die jeweils passende Schulart und Schulstufe eingegliedert werden können. Die Vermittlung soziokultureller Kompetenzen ist ebenso Bestandteil des Angebotes. Nach der Eingliederung erhalten die Kinder bei Bedarf Zusatzunterricht in Deutsch. Dieser Zusatzunterricht erfolgt in Kleingruppen.

Die Grundlage für den DaZ-Unterricht bildet der DaZ-Lehrplan, der in den Lehrplan des Fürstentums Liechtenstein (2005) integriert ist.

Die Zeitschrift "Schule heute" widmete 2006 ein Hefte dem Thema DaZ Deutsch als Zweitsprache. mehr >
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